Der Tag begann mit einem kurzen Spaziergang durch das verschneite Hartford, der uns zu Mo’s führte – für ein ausgiebiges Frühstück. Wir mussten feststellen, dass Amerikaner scheinbar nicht sehr viel von Wegen zu Fuß halten. Abgesehen davon, dass wir auf dem Weg nur eine weitere Fußgängerin trafen, waren viele Wege unzureichend freigelegt (siehe Bilder). Bevor wir aber das Kulinarische bei Mo’s, einem typischen, der Vorstellung entsprechenden, amerikanischen Diner genießen durften, hieß es: Warten. Denn: Sonntag + kleines Diner = voll. Nach fast einer halben Stunde durften wir uns dann an einen Tisch setzen.
Die Speisekarte bot Pancakes, Eggs und Omlettes. Man entschied sich für Baby Mo’s (Spiegelei / Laura), Wild Western (Omlett / Lilly) und Spanish Omlett (Fabian). Dazu Kaffee, natürlich. Auch für mich. Was ja fast schon eine Offenbarung ist. Das war der Kaffee dann aber nicht für mich. Schmeckt auch in den Staaten nicht. Das Omlett war dafür lecker und eine typische amerikanische Portion, also reichhaltig, reichhaltig und reichhaltig. Ich hatte beim Bestellen noch überlegt, einen Pancake zu nehmen. Gut, dass ich es nicht tat. Nach der Portion war ich proppenvoll. Ein kleines Stück vom Blueberry-Pancake, den Laura bestellte, probierte ich dann zwar noch, dann ging jedoch nichts mehr.
Danach ging es zurück in die Wohnung, ein praktischer 10-Minuten Verdauungsspaziergang. Dort angekommen, wurde kurz Sicherheitspipi gemacht und dann weiter zur Shopping Mall. Sind schon andere Zustände als in Deutschland. Bisschen größer, wie so oft hier. In den vier Stunden wurde hauptsächlich Klamotten geshoppt. Das meiste Geld wurde bei American Eagle, Bath and Bodyworks, H&M und Forever 21 ausgegeben. Nicht von mir. Ich kaufte mir nur die fehlende und vergessene Sonnenbrille, die für 15$ ausgepreist war, an der Kasse aber nur 7$ machte. Amerika kann wohl nicht rechnen. Oder richtig auspreisen. Okay, kann ich in beiden Fällen mit leben.
Womit ich noch nicht so recht klarkomme, ist der Service-Gedanke bei den Amerikanern. Man kommt in ein Geschäft und wird direkt von den Angestellten angesprochen, manchmal ja direkt verfolgt. Die wohl obligatorische Frage, wie es einem geht, sollte man möglichst nach seiner Antwort direkt mit der gleichen Gegenfrage begegnen. Sonst ist man ja unhöflich. Wobei ich mit einem Ignorieren eventuell den Ruf des unhöflichen Berliners gerecht werden würde. Die zweite Frage, ob man mir helfen könne, verneine ich immer. Mein Gedanke ist jedesmal: „Lasst mich in Ruhe! Wenn ich etwas von euch will oder ich wissen will, wie es euch geht, komme ich zu euch!“. Mag daran liegen, dass ich aus der Servicewüste Deutschland komme?
Später fuhren wir noch zu Walmart, um nochmal das Große zu erleben. Traf nicht so wirklich meine Erwartungen. Angebot war jetzt für die Riesenhalle recht überschaubar. In meinen Augen das Hightlight im Walmart: ein ganzer Gang an Schokoartikeln für das ja baldige Ostern – ganz besonders großartig war das Kreuz aus Schokolade. (Welches Kind möchte denn nicht lieber das Kreuz von Jesus als ein niedlichen Osterhasen?!) Sachen für Ostern haben wir nicht gekauft. Aber anderen Junk für die heutige Oscar-Verleihung. Zuckerflash wird’s damit sicher auch geben.
Fotos:



YEEEAAAHHHH! Du hast ja die peanutbuttercups gefunden?!?!!! und? sind doch schon geil, oder??? wow, wusste gar nich das es die auch in BIG gibt….
War nicht sonderlich schwierig, die zu finden…
Ich find die nicht so geil … sind mir _etwas_ zu süß …
Ne Packung mit BIG-Teilen bring ich mit.
ja hab schon gelesen das die dir zu süß sind… aber die kleinen sind eigentlich gut zu verkraften. wenn man ein ding isst hat man genug zucker für die nächsten paar stunden… bei 2 teilen wirds dann schon grenzwertig… und 3 kleine hab ich noch niemanden essen sehn ^^