Eigentlich hatten wir für den heutigen Tag einen Trip nach New Haven vorgesehen. Da es aber regnete und windete – was beides für einen Besuch in einer Küstenstadt weniger gut geeignet ist -, verschoben wir die Fahrt in die Yale-Stadt auf Mittwoch.
Anfangs hieß es deswegen: einfach mal rumhängen, bis der Regen aufhörte. Dann ging es nach West Hartford zum Blue Back Square Center und den westlichen Teil der Stadt kennenlernen. Den Weg dorthin fanden wir mit dem öffentlichen Bus. Hierbei merkte man, dass die USA eigentlich eine Nation der Autofahrer sind. Alle, die sich kein Auto leisten können oder nicht fähig sind, eins zu fahren, nutzen den Bus. Das sind schon teilweise recht illustre Gestalten. Kleine Randnotiz zur Techniknation USA: Um den Bus an der nächste Haltestelle zum Stehen zu bringen, muss man an einem Kabel ziehen. Mechanik, keine Elektronik.
Nach etwa 10 Minuten waren wir angekommen. Es gab natürlich diverse Geschäfte, Highlight heute war aber das Restaurant der Cheesecake Factory am Ende des Shoppens. Die Cheesecake Factory ist wohl landesweit bekannt für ihre Kuchen. Auf der Karte findet man 35 – in Worten: fünfunddreißig! – verschiedene Käsekuchenvarianten.
Bevor wir aber das Ungesunde genießen wollten, bestellten wir sehr zu empfehlende Salate im amerikanischen Format. Soll heißen, dass wir danach natürlich keinen Hunger mehr für die vielen Sorten Kuchen hatten. Wir entschieden, zumindest ein Stück Kuchen mitzunehmen. Den „Vanilla Bean Cheesecake“. Der wurde etwa nach zwei Stunden auch schon verdrückt. Er war, wie der Amerikaner vielleicht sagen würde, „delicious“.
Hoffentlich werden die nächsten Tage meteorologisch besser, nicht dass wir am Ende nun immer mit einem Kuchen enden. Wäre schon irgendwie gefährlich.
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