Bye Bye California

Der letzte Tag in Kalifornien. Hach…

Qualvoll musste man sich erheben, um ja püntklich am Flughafen zu sein. Bevor es los ging, wurde aber noch mal der Koffer kontrolliert – die letzten Dinge wurden ja erst am Morgen gepackt. Das mit dem Wiegen war eine gute Idee, denn wir waren laut Kofferwaage über dem Maximalgewicht. Von 70 lbs. Etwa 31,7 kg. Oha. Um darunter zu kommen, wurden Sachen vom Koffer in den Handgepäckkoffer verlagert. Der war zwar auch schon über den erlaubten 8kg – aber der wird ja nie gewogen. Hofften wir. Nach dem Umladen schwankte die Waage so zwischen 68-70 lbs. Wird schon passen, dachten wir uns und gingen los!

Mit der BART fuhren wir zum San Francisco Airport und konnten ein letztes Mal die niedlichen, schiefen und kleinen Häuser betrachten. Beim Einchecken machten wir natürlich wieder alles falsch. Völlig unwissend stellten wir uns in der „Bag Drop“ an. Als wir nach zehn Minuten dran waren, fragten uns die Frau nach unserem Boarding Ticket. Öhm. Wie bitte? Wie wurden dann aufgeklärt, dass wir uns in der „Full Service“-Reihe hätten stellen müssen. Aber die Dame war ’ne ganz Nette und checkte uns von ihrem Platz ein. Unser Koffer wog 69.7 lbs (ca. 31,6 kg) – was die Dame zum Ausspruch „You made it!“ veranlasste und sie noch ein heavy-Etikett auf den Koffer klebte. Das zu schwere Handgepäck (Trolley ca. 10 kg, beide Rucksäcke zusammen vielleicht 8-9 kg) verschwiegen wir.

Der Flug ging zwar zu spät los, das holte der Pilot jedoch in der Luft wieder auf. In Boston begrüßte uns nasses und nebliges Wetter bei etwa 2°C. Ein Kontrast zur Westküste – in etwa, wie wenn man im Herbst von Mallorca nach Berlin kommt. In der Stadt war es so neblig, dass manche Hochhäuser nur halb zu sehen waren. Wir waren zu diesem Zeitpunkt noch gespannt, was Boston am Tag so bieten kann. Die Lösung dafür ist aber schon wieder eine andere Geschichte. Die folgt die nächsten Tage.

Fotos:

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