Wir bremsen für Squirrel und Kojoten

Früh ging es los – um viel vom Yosemite-Park zu haben. Unser Plan sah vor, vom Süden rein zu fahren und im Westen wieder raus. So wollten wir nahezu alles vom Nationalpark sehen ohne Wege doppelt fahren zu müssen. Ja, wir fuhren durch den Park. Laufen oder gar Wandern schlossen wir im Vorhinein aus! Wo kämen wir denn da hin, wenn wir anfingen, lange an der frischen Luft zu bleiben und zu laufen!? In den USA!?

Den Weg dahin sollte uns das Navigationssystem weisen. Leider kannte sich das wohl nicht ganz so gut aus. Es führte uns über einen Schotterweg, den wir auch so lange blind folgten bis der Weg immer rauer wurde und uns ein Schild darauf hinwies, dass die Straße bis Mai nicht passierbar sei. Jaja, wenn man Stadtmenschen in die Natur lässt und ihnen nur ein billiges Navigationssystem lässt. Wir wendeten und baten um eine neue Route, Kartenlesen mochten wir nicht. Diesmal führte uns das Navi korrekt zum Yosemite Nationalpark.

Der Park bot schneeige Landschaften, Bäume und Berge en masse, Wasserfälle, die durch die Jahreszeit bedingt leider noch nicht ihr volles Potential entfalten konnten, und große Gesteinsmassen. Ab und zu sah man auch Rehe oder die süüüüüßen und allgegenwärtigen Squirrel. Eines der drolligen Viecher zwang uns doch glatt zu einem spektakulären Bremsmanöver: Wir mussten von den erlaubten 15 mph auf 0. Sehr knappe Sache!

Etwas später lief noch ein alter Kojote über die Straße. Völlig unbeeindruckt von den Autos und Menschen trabte er ganz gemächlich über die Straße und Bürgersteige. Als ob er wisse, dass er im Park mehr Rechte hat als die schnöden Besucher. Von den weiteren tierischen Bewohnern wie Puma oder des berüchtigten Schwarzbären sahen wir leider nicht. Wir hätten gerne eine Fütterung mit Knäckebrot probiert.

Fotos:

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